... oder warum EARLY BIRD und SONNTAGSARBEIT durchaus Sinn ergeben...
Normalerweise ist mein Platz hinter der Kamera - ich darf "meine Menschen" (Große und Kleine) achtsam begleiten und für sie eine entspannte Atmosphäre schaffen, in der sie sich wohlfühlen und ihr natürliches Wesen zum Ausdruck kommt - ganz ohne Posen. (Warum mir dieser Ansatz wichtig ist, kannst du in einem anderen Beitrag lesen).
Aber hier war ich nun selbst gefordert, meine Komfortzone zu verlassen - und das kam so:
Sarah (von Rani and Reine / BOTHO Tübingen) wollte Frauen ihrer Community Gelegenheit geben, sich mit ihrer Arbeit vorzustellen und über ihre Ideen aber auch Lebenseinstellungen, Nachhaltigkeit und Persönliches zu erzählen. Dies sollte in Form eines Interviews (mit Bildern) auf ihrem eigenen BLOG veröffentlicht werden - und ich durfte diese geplante Reihe eröffnen - im Oktober 2022. Es war mir eine Ehre! 🌻Und ich bin Sarah immer noch sehr dankbar, für diese Chance🌻
Für das Interview trafen wir uns also an einem frühen, frischen Sonnatgmorgen im August - etwas oberhalb eines kleinen Ortes in der Nähe von Rottenburg am Neckar.
Mit viiielen inspirierenden, auch lustigen Fragen zu meinem "authentischen ICH" forderte Sarah mich heraus. Als Kanadierin sprach sie meist englisch mit mir - was mir mega Freude machte.
Für das anschließende Photo-Shoot durfte ich bereits zuvor ein Kleidungsstück aus ihrer ersten Kollektion wählen, das ich mit eigenen Accessoires kombinieren sollte.
Ich entschied mich
* für eine Lieblingsjacke in herbstlichen Farben von S.Oliver, die mich bereits 30 Jahre begleitet und eine dunkelblaue Jeansjacke
* meine blaue Jeans - darin fühlte ich mich immer wohl
* einen schwarzen Hut, obwohl ich eigentlich nie etwas auf dem Kopf trage
* Schmuck der "Native Americans - Cherokee"
* Sandfarbene Westernstiefel
* Schwarze Stiefel (Deerberg) mit rot-gelber Stickerei
* für meine sommerliche Baumwollstrick-Lieblingsjacke (Deerberg) die ich zum Abschluss tragen sollte, um meinen eigenen Stil zu zeigen
Sarah rief mir während des Shoots immer wieder Anweisungen zu, was ich selbst ja so gar nicht kenne und mache, und es forderte volle Konzentration und Präsenz während der fast zweistündigen Zusammenarbeit. Jede "Gesichtsentgleisung", jeder abschweifende Gedanke, jedes "sich-gehen-lassen",... wäre auf den Bildern sichtbar. Sich selbst zu kontrollieren, Haltung zu zeigen, Lächeln... bedeutet, ganz bewusst im Moment zu sein. Das war wirklich eine gute Erfahrung für mich!
Aber ganz ehrlich, wir hatten so viel Spaß und jede Menge spontane "Lacher" - da lief der Rest ganz "easy".
Am Schluss rief Sarah, zu ich solle sie ”anstarren" - Das klang so grotesk, es war mir schlicht unmöglich - ich konnte nicht mehr vor Lachen!
"Uli, just stare me down!"
:-))
Und so entstand meine "unfreiwillige Verbeugung"
aber wir wissen ja:
„NICHTS IST WIE ES SCHEINT!”
Sarahs Interview und Beitrag kannst du auf ihrer Seite nachlesen - in English, of course :-)
www.raniandreine.com